Kundendienst-Mobil - Kundendienstabrechnung vor Ort mit
Notebook

Mittlerweile gehen viele Kundendiensttechniker mit einem Notebook zum
Kunden, weil die Heizungsregelungen und diverse Prüfeinrichtungen
nur mit einem Rechner einzustellen sind. Da die Notebooks mittlerweile
relativ klein und preiswert geworden sind, lohnt das Nachdenken über
den Einsatz vor Ort beim Kunden. Eine Notebooklösung bietet außerdem
die Chance, für die wichtigsten Geräte Explosionszeichnungen
und Ersatzteilkataloge dabei zu haben. Wenn also ohnehin ein Notebook
vorhanden ist, bietet es sich an, auch die Auftragsbearbeitung und Rechnungsstellung
vor Ort beim Kunden vorzunehmen. Dieser Einsatz gibt allerdings nur Sinn,
wenn die Arbeitsergebnisse problemlos zum Hauptrechner im Büro zu
übertragen sind.
Bei dem Labelwin-Zusatzmodul Kundendienst-Mobil erhält der
Mitarbeiter für von ihm auszuführenden Aufträge alle interessanten
Daten auf sein Notebook. Neben den eigentlichen Auftragsdaten werden die
kompletten Adressen, Anlagedaten, Messwerte und die Auftragshistorie übertragen.
In der besonders wichtigen Historie sind die Aufträge der Vergangenheit
aufgeführt. So kann der Mitarbeiter vor Ort sehen, dass der Kollege
bereits vor zwei Wochen das gleiche Bauteil erneuert hat. Da bei Labelwin
jeder Vorgang neben der Anschreibenadresse auch mit einer Objektadresse
versehen ist, funktioniert die Historie auch bei großen Wohnungsbaugesellschaften.
Mit einigen speziellen Erweiterungen ist das Modul mittlerweile bei fünf
Junkers-Werkskundendiensten erfolgreich im Einsatz.
Die Abwicklung in Stichworten
Die Aufträge werden unverändert im Büro erfasst, wobei
auch hier die oben erwähnte Historie eine große Bedeutung hat.
Ein interessanter Aspekt ist sicherlich, dass bei der Erfassung auch die
offenen und die überfälligen Posten (in rot) gezeigt werden.
Damit wird verhindert, dass bei den säumigen Zahlern die offenen
Posten weiter anwachsen.
Zur Übergabe werden in der Tabelle der offenen Aufträge einzelne
Zeilen markiert und diese mit allen zugehörigen Daten in eine Datei
geschrieben. Diese Datei wird in der Regel gleich als E-Mailanhang an
den Kundendiensttechniker gesandt. In der E-Mail kann der Mitarbeiter
im Text zusätzlich die Termine und Einsatzorte lesen. Mit einem Doppelklick
auf den Dateianhang werden alle Auftragsdaten sofort ohne weitere Eingaben
in das Modul Auftragsbearbeitung auf dem Notebook übertragen. Die
Funktionalität dieses Programms ist absolut identisch mit der Büroanwendung.
Der Kundendiensttechniker kann neue Anlagen erfassen, die Messwerte von
vorhandenen Anlagen aktualisieren und selbstverständlich auch die
Rechnung vor Ort schreiben.
Für Notdiensteinsätze kann der Techniker auf dem Notebook auch
neue Aufträge mit der dazu gehörenden Adresse erfassen. Auch
diese Daten werden in das Bürosystem übertragen.
Je nach Situation schreibt der Kundendiensttechniker vor Ort die Rechnung
und kann ggf. auch sofort kassieren. Im Prinzip sind folgende Szenarien
möglich:
- für diesen Auftrag muss noch Material bestellt werden und er wird
erst nach Wareneingang wieder aktiviert
- der Auftrag wird vor Ort in bar bezahlt
- statt Barzahlung unterschreibt der Kunde einen einmaligen Bankeinzug
- der Monteur hinterlässt die Rechnung und der Kunde will überweisen
- die Rechnung wird vor Ort vorbereitet, aber nicht ausgedruckt
Die letzte Situation wird immer dann gewählt werden, wenn der Auftraggeber
nicht am Ort des Auftrages wohnt und die Rechnung per Post versandt wird.
Auch Sammelrechnungen können dadurch abgewickelt werden.
In allen Fällen wird der Kundendiensttechniker den Status des Auftrages
umsetzen und ihn an das Büro zurückgeben. Der Rückweg erfolgt
im Prinzip genauso wie der Hinweg. Der Kundendiensttechniker wählt
den entsprechenden Menüpunkt an und schreibt damit alle Veränderungen
in eine Datei. Diese kann wieder direkt aus dem Rechner als E-Mail versandt,
auf Diskette kopiert oder innerhalb des Firmennetzes direkt zum Hauptrechner
kopiert werden.
Im Büro:
- die Aufträge werden auf erledigt oder berechnet gesetzt
- Wartungstermine werden automatisch weiter gesetzt
- die abgeschlossenen Rechnungen werden mit den Artikeln gespeichert und
als 'bezahlt' im Rechnungsbuch eingetragen
- 'unfertige' Rechnungen werden nur gespeichert und im Protokoll vermerkt.
Diese Rechnungen werden über den Auftrag aktiviert, ggf. ergänzt
und gedruckt.
Mit dieser Rückübertragung ist gewährleistet, dass die
Kundenhistorie auch im Büro gepflegt ist und Informationen wie wann
und zu welchem Preis hat der Kunde ein Bauteil gekauft , ohne Einschränkung
zur Verfügung stehen.
Sicherheit
Der Kundendiensttechniker hat alle für die Auftragsabwicklung wichtigen
Daten dabei aber auch nur diese!
Nach der Rückübertragung ins Büro werden die Daten auf
dem Notebook automatisch gelöscht.
Siehe auch: Kundendienst-Mobil mit dem
Handheld / PDA, SkeyePad oder TabletPC
und die allgemeine Beschreibung Kundendienst-Modul
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